Filmreview - My Hero Academia: Two Heroes

My Hero Academia erfreut sich aktuell enormer Beliebtheit, auch Ich bin ein Fan der Serie. Vor einiger Zeit war im Kino und habe mir zusammen mit einem Freund den neuen Film zum Anime My Hero Academia in japanisch mit deutschen Untertiteln angesehen. Inwiefern die Syncho passend ist kann Ich also nicht sagen. Zu Beginn war Ich skeptisch, schließlich müssen Animefilme einen schmalen Grad treffen: Nicht zu sehr in die Handlung der Hauptserie eingreifen, aber gleichzeitig trotzdem relevant für den Zuschauer sein. Aber meine Zweifel waren zum Glück unberechtigt.


Achtung, Spoiler der ersten paar Anime-Folgen! Der Film spielt in der Welt des namens gebenden Anime "My Hero Academia", in welcher beinahe alle Menschen im Laufe ihrer Kindheit mehr oder weniger mächtige Spezialitäten entwickeln, welche sie gegebenenfalls nutzen um Superhelden oder Schurken zu werden. Diese reichen von simpler Verstärkung der physischen Kraft bis hin zu Unsichtbarkeit oder Teleportation. Der Protagonist, Izuku Midoriya, wird ohne Spezialität geboren - Ein besondern starker Schlag für ihn, da er immer davon träumte ein Superheld zu werden. Sein selbstloser Einsatz für einen Klassenkameraden, welcher ihn eigentlich als Feind ansieht, begeisterte All Might, den stärkstesten aller Superhelden und das Symbol des Friedens, seine Spezialität "One For All" an ihn weiterzugeben, Izuku muss allerdings noch lernen die enorme Kraft der Spezialität zu kontrollieren. Mit seiner neuen Spezialität schafft Izuku es die Aufnahmeprüfung der U.A. Superheldenschule zu bestehen.

Zu Beginn der Filmhandlung erhalten All Might, welcher Izukus Lehrer ist, und Izuku eine Einladung zur I-Expo, der größten Ausstellung für Superhelden-Gadgets und Spezialitäten. Dort lerne Izuku Melissa kennen, ein Mädchen das, ähnlich wie er selbst bis vor einiger Zeit, keine Spezialität besitzt. Während ihres Aufenthaltes auf der Ausstellung wird das Sicherheitssystem der Ausstellung gehackt und Izuku, Melissa sowie einige seiner Klassenkameraden müssen sich dem Schurken-Problem annehmen. Mehr will Ich an dieser Stelle nicht verraten.

Der Film greift die Stärken der Serie gut auf, alle bekannten Charaktere fügt sich gut in das Geschehen ein, alle neuen Charaktere wirken bedacht eingesetzt und keinesfalls nur Mittel zum Zweck. Auch das Eingangs erwähnte Problem wird gut angegangen: Die Handlung ist zwar von der Haupthandlung der Serie isoliert, so das man der Serie auch ohne den Film gesehen zu haben weiterhin folgen kann, fügt sich aber trotzdem gut in das Gesamtbild der Serie ein. Des weiteren erfahren wir etwas Interessantes den jungen All Might, was verrate Ich hier natürlich nicht. Abschließend komme Ich zu den Schluss, dass "My Hero Academia: Two Heroes" den Fans von Anime & Manga genau das bietet was ebend diese so gut macht: Eine gesunde Mischung aus knallharten Kämpfen, Freundschaft, Heldenhaftigkeit mit einer dezenten Prise Comedy. Meiner Meinung nach ein sehr empfehlenswerter Film :)

Was sagt ihr dazu? Habt ihr den Film selbst gesehen? Wie fandet ihr ihn? Schreibt mit gerne via Twitter oder in die Kommentare!