Erste Eindrücke von Sea of Thieves (Closed Beta)

In Sea of Thieves schlüpft man, optimalerweise zusammen mit bis zu 3 Freunden, in die Rolle eines Piraten. Das Spiel wird vom Rare entwickelt, vom Micorsoft gepublished & erscheint am 20.3.2018 für den PC & die XboxOne im Microsoft-Store. Zugang zur geschlossenen Beta vom 24 bis 31.01 bekamen gründsätzlich nur Vorbesteller, wir hatten jedoch Glück und haben von der lieben Maxi Gräff (Twitter), Marketingmanagerin bei Microsoft den DACH-Bereich, 4 Keys für unser Review zur Verfügung gestellt bekommen. Unser Abenteuer konnte also beginnen.


Nach der Aktivierung & Download des Spiels konnte es dann auch schon losgehen. Zu Beginn hatte man die Auswahl zwischen 3 Schiffen: Ein kleines Schiff für einen einzelnen Spieler, ein mittelgroßes für 2 Spieler und ein großes für 4 Spieler. Die Größe beeinflusst ebenfalls Geschwindigkeit & Wendigkeit. Nach einer, für eine Beta, vollkommen akzeptablen Ladezeit landet man dann auf einer Taverne auf einer der zahlreichen Inseln. Hier liegt ebenfalls das Schiff an. Wahlweise kann man nun direkt lossegeln oder erst eine der auf der Insel verteilten Kanonenkugeln, Bananen und Brettern sammeln - Was Ich nur wärmstens empfehlen kann, ansonsten gehen einem im Eifer des Gefechtes schnell mal die Ressourcen aus, das Schiff ist beim Spawn nämlich nicht voll beladen. Nach dem Sammeln noch schnell in der Taverne eine Mission besorgen und dann ab aufs Schiff. Einfach lossegeln ist allerdings nicht, die Aufgaben die an Bord erledigt werden müssen sinnvoll zwischen den Spielern aufgeteilt werden: Einer steuert das Schiff, ein anderer navigiert mittels des Ausgucks und der Rest übernimmt die Segel. Hierbei sollte immer der Wind im Auge behalten werden, ansonsten kommt man entweder nicht vom Fleck oder kentert schlichtweg. Die Missionsziele werden immer in Form eines kleinen Tipps oder Kartenauschnitten angegeben. Also Anker hoch und volle Fahrt, ab aufs Meer. Wer hier nun den Wind beherrscht, dem können die Stürme und Wellen nichts mehr anhaben - Die anderen Piraten hingegen schon, denn auch andere Spieler treiben auf See ihn Unwesen und erst wenn man ihnen begegnet geht’s richtig los: Kanonen laden, ausrichten, feuern und währenddessen noch mit geschickten Manövern dem gegnerischen Feuer aus dem Weg gehen und zwar trotz Wind & Wetter. Sollte man doch einen Treffer einstecken wird das ganze noch etwas stressiger, denn dann müssen die enstehenden Löcher, zusätzlich zum Rest, mit den vorher gesammelten Planken repariert werden, sonst läuft das Schiff mit Wasser voll und sinkt. Das Wasser das bereits rein gelaufen ist muss ebenfalls mit Eimern wieder herausgekippt werden.  Die Koordination hierbei ist zwar stressig, aber ebenfalls unglaublich spaßig. Habt ihr dann euren Gegner bezwungen, den Schatz auf der entsprechenden Insel aufgespürt und aufs Schiff gebracht muss dieser am nächstbesten Hafen abgeliefert werden. Für erfolgreiche Missionen erhaltet ihr Gold das für kosmetische Gegenstände ausgegeben werden kann. Ob hier noch mehr kommt ist aktuell nicht bekannt.

Jetzt wo ihr einen Überblick über den Inhalt des Spiels habt kommen wir zu den positiven und negativen Aspekten des Spiels. Zu den Pros gehört ganz klar die Grafik: Mit wunderbaren Inseln, einem schönen, sich dynamisch verändernden Himmel und dem bezaubernden Meer kann man sich einfach nur in das Spiel verlieben, trotz des schlichten Grafikstils. Dazu kommt, dass man durch die gelungene Steuerung eben diese herrliche Aussicht auch genießen kann, ohne nur durch Probleme abgelenkt zu werden. Auch das Gameplay an sich sorgt somit für ordentlich Spaß, bei uns trat auch nach mehreren Spielstunden keine Langeweile auf. Ein erweitertes Fortschrittssystem wäre für das endgültige Spiel trotzdem wünschenswert. Negativ aufgefallen ist mir vorallem die Lobbygröße: Es können maximal 20 Spieler in einer Lobby zusammen spielen, daher trifft man deutlich seltener auf unsere Spieler als man es sich gewünscht hätte und selbst wenn sind es fast immer die Selben. Ebenfalls hoffe Ich, dass es in der endgültigen Version noch mehr Auswahl bei den Schiffen und damit einhergehenden Gruppengrößen gibt - Auch auf dem Schiff für 4 Spieler hätte man problemlos noch mehr Spieler unterbringen können. Auch wirkte die Map irgendwann sehr klein. Man hatte schnell das Gefühl schon auf auf einer Insel gewesen zu sein, was eben bei einigen anderen Leuten dann letztendlich doch zum langweilen geführt hat.

Abschließend kann man jedoch sagen, dass wir uns sehr auf den Release von Sea of Thieves freuen & man es auf jedem Fall im Auge behalten sollte. Ein endgültiges Urteil möchte Ich aufgrund dessen das es noch einige Zeit bis zum Release ist & es sich eben um eine Beta handelte nicht abgeben.